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DIE HAUPTSTRECKE
NEBENBAHN
STELLPULTE
DOKUMENTATION

Steuern und überwachen

Zur Steuerung meiner Modellbahnanlage wäre es mir natürlich am liebsten, wenn ich die Möglichkeit zum Nachbau eines originalen Gleisbildstellpultes hätte. Doch dafür fehlt in erster Linie der Platz. Somit habe ich versucht, einen - für mich - akzeptablen Kompromiss zu finden.

Für jeden Bahnhof wurde somit ein eigenes Stellpult geplant, in dem die jeweiligen Schaltplatinen für Signal- und Weichenrelais sowie die Stromversorgung untergebracht sind.
Lediglich für die Hauptstrecke mit ihren drei Zugspeichern wurden nur die Platinen mit den Widerständen für die LED's im Stellpult untergebracht. Alle anderen Schaltelemente (Relaisplatinen, Anfahr-/Bremsbausteine etc.) und die Stromversorgung wurden in einem zentralen Schaltschrank unter der Anlage installiert.

Das Stellpult des Endbahnhofs Bad Cornelienthal ist funktionsfähig fertig gestellt, über Steckerleisten mit den Verbrauchern der Anlage verbunden und hat eine Größe 53 x 30 x 15 cm. Die Stellpulte der beiden restlichen Bahnhöfe befinden sich derzeit im Aufbau.

Die Stellpulte bestehen aus 8 mm starkem Buchensperrholz und sind somit deutlich stabiler als Pappel-Sperrholz. Der untere Teil ist mit einer Sperrholzplatte nach unten abgeschlossen, in die Ausschnitte für die erforderliche Anzahl von SUB-D-Steckern eingebracht werden.
Nach oben hin wird das Stellpult durch eine Plexiglas-Platte geschlossen, auf die der Bahnhofsgleisplan in abstrakter Form aufgezeichnet wird. Die Plaxiglasplatte wird zunächst von beiden Seiten mit feinem Schmirgelpapier mattiert und dann von innen mittels Airbrush und weißer Farbe lackiert. Unterer und oberer Teil des Stellpults werden mit Scharnieren verbunden.

Von außen wird die Plaxiglasplatte mit Maskierfolie beklebt, der Gleisplan aufgezeichnet und danach die Maskierfolie ausgeschnitten. Auch hier wird dann der Gleisplan mittels Airbrush und schwarzer Farbe auflackiert.

Danach werden Löcher für die Bauteile in das Plexiglas gebohrt und LED's, Schalter oder Taster montiert und der Verdrahtung steht nichts mehr im Weg.
LED's sowie Schalter oder Taster gleicher Funktion sind mit einer durchgehendenMasse-Leitung verbunden. Um eventuellen Kurzschlüssen oder Fehlschaltungen durch versehentliche Berührung der Masseleiter auszuschliessen, wurden diese mit flüssigem Latex bestrichen und somit sicher und relativ dick isoliert.

Auch in den Stellpulten ist jeder einzelne Kontakt nummeriert und damit bei einer evtl. Fehlersuche schnell identifizierbar. Ich muss gestehen, dass mich die Anzahl der Anschlüsse allein für den Endbahnhof überrascht hat. Knapp 150 Kontakte führen vom Stellpult zur Anlage um alle Verbraucher zu versorgen. Aber die gleiche Anzahl von Leitungen laufen von den Relais im Stellpult auch wieder zurück zu den LED's in der Deckplatte und zeigen somit den aktuellen Zustand von Weichen oder Signalen an.

Der Schaltschrank für die Hauptstrecke und die drei Zugspeicher enthält alle Schaltungen und Platinen mit den Kamm- oder Miniaturrelais sowie die Stromversorgung für alle Verbraucher der Anlage, die nicht den Bahnhöfen zugehörig sind.
Neben den drei Trix-Transformatoren für die Fahrstromversorgung der Hauptstrecke sind noch zwei weitere Transformatoren eingebaut, von denen Licht, Signale, Weichen und alle Relais mit Gleich- oder Wechselspannung versorgt werden.
Um der Wärmeentwicklung durch die Vielzahl an elektronischen Bauteilen vorzubeugen, ist ein PC-Lüfter installiert, der die warme Luft aus dem Schaltschrank absaugt.

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