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Ordnung ist das halbe Leben

Im Jahr 1974 - eigentlich das "Geburtsjahr" meiner Aktivitäten im Eisenbahnmodellbau - war noch keine Rede von "Digitalisierung" der Modelleisenbahn. Wer mit den Fahreigenschaften der damals verfügbaren Lokomotiven nicht zufrieden war - teils weil es "Rennpferde" waren oder beim langsamen Rangieren einfach stehen blieben - dachte über die Umrüstung auf Glockenankermotoren von Faulhaber nach.

Ähnlich hat es sich mit der Verkabelung und der Technik einer Modellbahnanlage verhalten und die Verdrahtung meiner ersten Anlage erfolgte somit auch mit einer Vielzahl von Kabeln, die vielfach kreuz und quer und nur wenig strukturiert verlegt wurden.
Nachdem bereits bei kleinen Kontakproblemen die große Suche nach der Ursache begann war mir klar, dass die Art der "fliegenden Verkabelung" keinen Sinn macht.

Mit Baubeginn der ersten Segmente für mein Modellbahnprojekt wurde somit konsequent begonnen, alle Verbraucher auf der Anlage zu nummerieren und auch die Verbrauchergruppen in Nummernkreisen zusammen zu fassen. So lässt sich bereits an den ersten beiden Ziffern des Nummernsystemes erkennen, ob ein Kabel eine Weiche oder ein Signal schaltet und ob es ein Masse- oder Schaltkabel ist.
An den Segmentübergängen wurden die einzelnen Stecker - inzwischen überwiegend SUB-D-Stecker aus dem PC-Umfeld - ebenfalls beschriftet und auch die Pinbelegung dokumentiert.

Die Steuerung der Anlage erfolgt überwiegend durch in die Gleise eingebaute Reed-Kontakte (Schutzrohrgaskontakte) und entsprechende Magnete unter den Zügen. Hierüber werden Relais geschaltet, welche dann die entsprechenden Verbraucher dann versorgen. Hierfür kommen sowohl mono- als auch bistabile Relais - je nach Art des Verbrauchers - zum Einsatz.

Jedes Kabel ist mit seiner Nummer in Excel-Tabellen dokumentiert, Ursprung und Verbraucher sind aufgeführt und auch die Steckerleisten oder Platinen, über die ein Kabel läuft, lassen sich aus diesen Tabellen ersehen.
Je weiter sich das Projekt entwickelt hat, um so wichtiger und unverzichtbarer wurde die Dokumentation.

Ab 1989 - als meine Anlage die heutige Größe angenommen hat - hatte ich mich auch einmal mit dem Thema "digitale Modellbahn" befasst ... aber nicht wirklich weiter verfolgt. Nicht einheitliche Systeme und keine Aussicht auf Standardisierung veranlassten mich, die elektrische Ausrichtung der Anlage weiterhin analog fort zu setzen.
Als sich dann einige Jahre später eine Ausrichtung andeutete, die man als Standard interpretieren konnte, war für mich allerdings der "Zug abgefahren" ... der zeitliche, aber auch der finanzielle Aufwand knapp 200 Triebfahrzeuge mit Decodern auszurüsten führte zu der Entscheidung, bei der analogen Steuerung meiner Anlage zu bleiben.

Auf technische Details wird auf den folgenden Seiten noch genauer eingegangen.

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