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BlackDevils Miniaturwelt
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Ein wenig "Persönliches" - und wie ich zur Modellbahnerei kam

Mein Name ist Harald und ich erblickte im Jahr 1952 das Licht dieser Welt (zu meinem Spitznamen "BlackDevil" kam ich wohl auf Grund der Haarfarbe - von der heute leider nur noch sehr wenig geblieben ist).

Wie vermutlich bei einer Vielzahl von Jungs meiner Generation fand sich dann irgend wann einmal die berühmte "Märklin-Bahn" unter dem Grün des Weihnachtsbaumes ... 200 x 100 cm, ein Oval, eine Diagonalverbindung und ein zweigleisiger Bahnhof ... dies alles geschuldet der nicht gerade opulenten Wohnung meiner Eltern.

Dieses Brett hat mich nicht wirklich mit dem "Virus-Mibanikus" infiziert und so fristete meine Eisenbahnplatte ein einsames Dasein an der Kellerwand meines Elternhauses hängend.

1966 erfuhr ich, dass der EACO (Eisenbahn-Amateur-Club Oberkochen) "Nachwuchs" sucht und habe mich so dem Modellbau wieder angenähert.
Zu diesem Zeitpunkt entstand gerade der Umbau der Schauanlage "Vogelfluglinie", die 1965 auf der Verkehrsaustellung in München gezeigt und für die Fläche "normaler Ausstellungen" zurückgebaut wurde.
Natürlich durften wir "Anfänger" an diesem Projekt noch nicht mitarbeiten, aber unter Anleitung der "alten Hasen" begannen wir mit dem Aufbau einer "Jugendanlage" - in H0 und mit Material der Firma Fleischmann.

Ein Schlüsselereignis zur intensiveren Beschäftigung mit der Modellbahnerei war sicherlich, dass ich zu Beginn meiner Lehrzeit bei der täglichen Zugfahrt zur Lehrstelle einen Bekannten traf, der sich mit dem "Supern" von Modellautos im N-Maßstab beschäftigte.
Diese Baugröße konnte es vielleicht ermöglichen, eine eigene Anlage auf dem elterlichen Schlafzimmerschrank zu gestalten und nach kurzer Überlegung wurde das vorhandene Märklin-Material von der Kellerwand in N-Material "umgetauscht".

Doch zum Bau der angedachten "Schlafzimmerschrank-Anlage" kam es nie. Zu dieser Zeit lernte ich meine zukünftige Frau kennen und wieder verschoben sich Prioritäten.

Zwischenzeitlich verlobt und eine kleine "Modellbahnecke" im Haus der zukünftigen Schwiegereltern ermöglichten den Anfang einer kleinen Anlage aus dem blauen Gleisanlagenbuch von Arnold, mit der ich meine ersten praktischen Erfahrungen machen durfte.

Da der EACO keinerlei Aktivitäten in der Baugröße N vor hatte, entschied ich mich zum Wechsel zu den Eisenbahnfreunden Oberkochen/Königsbronn, die für die Spielwarenmesse 1973 eine Ausstellungsanlage für Arnold gebaut hatten.
Hier bekam ich sehr viel Anregungen zu den Themen Gleisplanentwurf, Landschaftsbau und Technik/Elektrik. Als gelernter Kaufmann ohne handwerklichen Fähigkeiten wurde mit hier doch eine Menge an Basiswissen vermittelt und ich bedanke mich ganz herzlich bei Manfred Gliemann, Günter Freundl und Wolfgang Manschatz.

Zu diesem Zeitpunkt hatte mich der Modellbahn-Virus endgültig befallen und ein erlebnisreiches Modellbahnerleben sollte vor mir liegen - welches sich aber durch mehrere Umzüge zu einer kleinen Odyssee entwickeln sollte.

Und was mich am meisten erstaunt hat ist, dass sich im Lauf der Zeit doch eine ganze Menge an handwerklichen Fähigkeiten weiter entwickelten ... und ich mir zwischenzeitlich auch recht gute "Grundkenntnisse" zur Lösung elektrischer Herausforderungen angeeignet habe.

Aber ich muss auch zugeben, dass ich hierzu auch eine Menge Lehrgeld bezahlen mußte.

Wenn ich heute allerdings über die vielen Jahre zurück schaue erinnere ich mich an sehr viel schöne und auch stolze Momente, wenn ich eine "Herausforderung" zu meiner persönlichen Zufriedenheit gelöst hatte und mit dem Ergebnis zufrieden war.
Allerdings muss ich zurückblickend auch ganz klar feststellen, dass ich mich mit meinem Projekt - sicher auch hervorgerufen durch Ereignisse, die nicht vorhersehbar waren - deutlich übernommen habe. Es ist zwar schön zu sehen, wie es vorwärts geht - wenn auch manchmal langsam oder mit Rückschlägen, aber der Berg an Arbeit der noch vor einem liegt, kann manchmal frustieren. Und so stellt man sich in meinem heutigen Alter auch zwangsläufig die Frage, ob man das Ende des Projektes noch erleben wird oder feinmotorisch noch in der Lage ist, den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Aber das wird die Zeit zeigen.
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