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2007 - RESTRUKTURIERUNG

2007 - es geht ein Stück weiter

Knapp 3 Jahre waren die Segmente meiner Anlage eingelagert - in einer abgeschieden Ecke und mit hohen Stellwänden abgeschirmt.
Als ich die Anlage dann abholte um sie nach Bayern zu transportieren, traf mich fast der Schlag. Zwischen zwei Segmente waren Autoreifen gerollt worden und andere Segmente hatten wohl Kontakt mit Paletten oder anderen Verpackungsmaterialien. Na ja, biss'l Schwund ist immer, mit 10% ist wohl immer zu rechnen ...

Den Transport in einem extra angemieteten LKW überstanden die Segmente überraschend unbeschadet, aber beim Versuch das Segment von Sankt Margarethen über die Treppe in den neuen Hobbyraum zu bringen, ging nichts mehr weiter ... zu lang und zu hoch ... und es ging nicht mehr nach vorn, aber auch nicht mehr zurück.
Also blieb nur der "Kahlschlag" - Stadthäuser und angrenzender Wald worden von der Anlage gerissen, was letztlich das Transportproblem löste. Bei allen anderen Segmenten gab es keine Probleme.

Leider gab es bezüglich Aufbau weitere Problem. Der neue Hobbyraum war zwar über einen Meter länger als mein bisheriges Modellbahnzimmer, dafür aber etwas mehr als 40 cm schmaler. Außerdem befand sich die Tür fast mittig in der Wand. Dies hatte weitreichende Konsequenzen zur Folge. Am schwerwiegendsten war, dass der Schenkel mit dem Bahnhof Bad Cornelienthal nicht in den Raum passte.
Ein Umbau wäre so aufwändig gewesen, dass ich mich gleich für Abriss und Neubau entschieden habe - zumal die Schäden der Einlagerung auch nur mit sehr viel Aufwand zu beheben gewesen wären.
Alle weiteren Änderungen lassen sich aus dem Gleisplan-Video entnehmen.

Da ich auch am Segment Sankt Margarethen einiges ändern musste, habe ich zuerst den Segmentrahmen - den ich ursprünlich sehr großzügig bemessen hatte - um 15 cm in der Höhe gekürzt, um bei einem evtl. erneutem Transport nicht wieder auf der Kellertreppe hängen zu bleiben.
Weiterhin werden die Gebäude von Sankt Margarethen - sobald eine Restaurierung in Angriff genommen wird - nicht wieder verklebt, sondern über Magnete abnehmbar aufgestellt. Die LED-Beleuchtung wird über Steckverbinder realisiert.
Die Stadtkulisse von Bad Cornelienthal wird auf einer abnehmbaren Grundplatte aufgebaut werden.

Zunächst wurde das Segment Sankt Margarethen in Angriff genommen, indem - neben der Höhenreduzierung des Rahmens - ein weiterer Planungsfehler korrigiert wurde.
Ursprünglich war die Hauptstrecke von der unteren Gleisebene zur oberen Ebene nur durch einen einfachen Gleisbogen verbunden, der somit auch sehr steil ausgefallen war. Hier kamen früher sehr viele Züge "ins schleudern" und mussten per Hand nachgeschoben werden. Dies schränkte den Spielspass enorm ein.
Dieser Planungsfehler wurde behoben, indem eine zusätzliche Ebene in Form einer ovalen Wendel eingefügt wurde. So konnte die starke Steigung durch entsprechende Streckenverlängerung deutlich entschärft werden und selbst leichte Lokomotiven ziehen ihre angehängte Last ohne Probleme über die Rampe.

Im Rahmen der Anpassung und Verlängerung der hinteren Segmente mit dem Schattenbahnhof wurden auch die neuen Verbindungen von Haupt- und Nebenbahn mit Sankt Margarethen angepasst.

Nachdem diese "Anpassungsarbeiten" abgeschlossen waren, ging es endlich an den Bau des neuen Schenkels von Bad Cornelienthal, der in 3 Segmente unterteilt ist.
Grundsätzlich sollte das Streckenkonzept sowohl bei der Hauptstrecke als auch bei Bahnhof und Nebenbahn beibehalten werden. Allerdings wollte ich in der Hauptstrecke - auf Grund von angewachsenem, rollendem Material - eine zusätzliche Abstellmöglichkeit für Züge schaffen und baute somit einen weiteren 6-gleisigen Schattenbahnhof ein. Hierdurch verlängerte sich natürlich die Strecke, es kam eine zusätzliche Blockstelle hinzu und auch der neue Zugspeicher musste angesteuert werden, was die Überarbeitung der gesamten Elektrik im Schaltschrank und im Gleisbildstellpult für die Hauptstrecke nach sich zog.

Diese Arbeiten haben einen erheblichen Zeitraum in Anspruch genommen, aber endlich konnte es an den Aufbau des neuen Kopfbahnhofes und seiner elektrischen Versorgung kommen.
Die Weichen wurden so geplant, dass genügend Abstand zu den Segmentübergängen bestand. Alle Weichen sind mit Unterflurantrieben versehen. Vom alten Bahnhof Bad Cornelienthal waren noch genügend Ausfahrt-Lichtsignale aus dem Programm von Arnold vorhanden, die wieder Verwendung fanden. Für einzelne Abstellgleise mussten neue Gleissperrsignale (Zwergsignale) von Viessmann neu beschafft werden. Dies brachte mich zu der Überlegung, auch die alten Signale von Arnold auszutauschen - die Viessmann-Signale sind natürlich deutlich filigraner - aber mit Gewalt muss man das Geld auch nicht zum Fenster hinaus werfen und so schlecht sind die Lichtsignale von Arnold auch nicht gewesen.
Allerdings habe ich als Einfahrtsignal ein Flügelsignal von Viessmann eingebaut.

Gerne hätte ich gleich mit dem Bau der Landschaft begonnen, aber ich wollte doch zunächst die gesamte Elektrik aufbauen und testen, bevor ich später an eventuelle Fehlerquellen nur noch schwer - ab einem gewissen Alter ist man doch nicht mehr so beweglich - herankommen würde.
Und so wurde der gesamte Kopfbahnhof verkabelt, das Gleisbildstellpult zur Steuerung gebaut und alles auf fehlerfreie Funktion getestet. Auch für die noch nicht eingebauten Beleuchtungen von Bahnhof, Gebäuden und Straßenfahrzeugen wurden ausreichend Leitungen verlegt, die auch vom Stellpult aus geschaltet werden können.
Zusätzlich wurde ein elektronisches Fahrpult gebaut, welches ich in den Weiten des Netzes gefunden habe.

Nun konnte es an den Aufbau des Landschaftsunterbaus gehen, der wieder in meiner bekannten Holzspanten/Papierstreifen-Methode entstand und anschließend mit Gips überzogen wurden. Die über den Schenkel laufenden Straßen und Feldwege wurden aus 6 mm starker Wellpappe erstellt und - wo Abstände zwischen den Holzspanten evtl. zu groß wurden - mit Holzleisten zusätzlich von unten stabilisiert. So ließ sich der Straßenverlauf sehr flexibel gestalten und wenn etwas nicht so paßte wie geplant, konnten auch schnell Änderungen ohne großen finanziellen Aufwand durchgeführt werden.
Kunstbauten wie Stützmauern und Tunnelportale wurden wieder im Selbstbau mit Sperrholzunterbau und Heki-Strukturplatten erstellt.

Da in einem absehbaren Zeitraum wieder ein Umzug anstehen wird, liegt mein derzeitiges Hauptaugenmerk darauf, die Geländestruktur der gesamten Anlage weitgehend aufzubauen, ohne zu stark in Details zu gehen.
Dabei werden einzelne Bereiche - wie z.B. die Stadtkulisse hinter dem Bahnhof, eine Gärtnerei neben dem Betriebswerk oder die Klosteranlage oberhalb von Astringen - abnehmbar vorbereitet. Somit kann die Landschaftsstruktur auf der Anlage fertig gestaltet werden und die Motive selbst bequem und gut zugänglich am Basteltisch gebaut werden. Wenn die Anlage dann ihren neuen Standort gefunden hat, können die Motive dann final eingearbeitet werden.
Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist, dass man durch die "Löcher" der Landschaft gut an die verdeckt verlegten Gleise herankommt und die Verbindung der Gleise an den Segmentübergängen deutlich einfacher und komfortabler wieder hergestellt werden kann.
Dennoch wurden die Arkaden, welche die untere Ebene mit der Bahnsteigebene im Kopfbahnhof verbinden bereits fest eingebaut.

Die einzelnen Bauprojekte sind im Bereich "Basteltipps" im Detail beschrieben und zu vielen dieser Bauabschnitte gibt es Bildergalerien oder Videosequenzen, welche die Baubeschreibungen visuell unterstützen.

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